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Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie greift auf die Lerntheorien zurück und geht davon aus, dass wir Verhalten lernen, aber auch wieder ver-lernen können. Somit können wir z. B. lernen, traurig zu sein, wir können aber auch lernen, dieses wieder zu ver-lernen. In der Verhaltenstherapie betrachten wir daher die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen für ein bestimmtes Problem. Dabei werden nicht nur aktuelle Auslöser der Gegenwart erforscht, sondern auch frühere Lernbedingungen Ihrer Biografie. Mit Hilfe der Verhaltensanalyse (auch SORCK-Schema genannt) erlangen Sie ein vertieftes Verständnis für Ihre Problematik. Davon ausgehend werden gemeinsam realistische Ziele erarbeitet, die mit Hilfe sich anschließender Interventionen erreicht werden sollen. Diese Interventionen können sowohl allgemeiner Natur sein als auch störungsspezifisch.  

Hier seien einige erwähnt:

  • Psychoedukation: Darunter verstehen wir die gezielte Informationsvermittlung über Zusammenhänge zwischen Gedanken, Verhalten und Gefühlen mit Ihrer spezifischen Problematik.
  • Selbstbeobachtungen als wichtige Grundlage für die gezielte Veränderung bestimmter Gedanken und Verhaltensweisen
  • Ressourcenaktivierung
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Expositionen
  • Verhaltensexperimente
  • Training von Fertigkeiten (sogenannter Skills) im Umgang mit z. B. Wutausbrüchen und Spannungszuständen
  • Als Interventionen der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie greife ich gerne auf Übungen zur Achtsamkeit und des Selbstmitgefühls zurück.

Als Psychologische Psychotherapeutin richte ich mich bei der Auswahl der Interventionen nach aktuellen Forschungsbefunden und biete Ihnen jeweils Methoden an, die bei vielen Patienten eine gute Wirksamkeit gezeigt haben. Eine bedeutsame Rolle spielen stets auch Wiederholungen und Übungen. Nur was regelmäßig geübt und verfestigt wird, kann langfristig alte Verhaltensmuster ersetzen. Dies ist fester Bestandteil der Verhaltenstherapie und erlaubt Ihnen auch nach der Therapie, sich selbstgesteuert zu stabilisieren. Verhaltenstherapie ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Daneben bediene ich mich der Schematherapie nach Jeffrey Young, einer Weiterentwicklung der Kognitiven Verhaltenstherapie. Ich bin zertifizierte Schematherapeutin entsprechend der Richtlinien der International Society of Schema Therapy (ISST).

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