Für privat versicherte Patient*innen habe ich aktuell freie Therapieplätze.
Gesetzlich versicherten Patient*innen kann ich leider aktuell keine freien Therapieplätze anbieten.
Hintergrund ist die Verknappung von Therapieplätzen aufgrund des Beschlusses des Erweiterten Bewertungsausschusses vom 11.03.2026, der seit 1. April 2026 eine erhebliche Kürzung des Honorars für Psychotherapeut*innen in der Versorgung gesetzlich, versicherter Patient*innen vorsieht.
Was können Sie als gesetzlich versicherte*r Patient*innen tun?
- Schreiben Sie einen Brief an das Gesundheitsministerium für Gesundheit (BMG) und bitten Sie aus Ihrer persönlichen Sicht um eine Beanstandung dieses Beschlusses.
Adresse:
Bundesministerin für Gesundheit
Frau Nina Warken
Bundesministerium für Gesundheit
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Rechtlich gesehen hat das BMG noch bis zum 11. Mai 2026 die Möglichkeit den Beschluss abzuwenden.
- Auch können Sie direkt Politiker*innen (Bundestagabgeordnete Ihres Wahlkreises, Mitglieder des Gesundheitsausschusses) anschreiben.
- Es wird im Laufe der nächsten Tage eine Bundestagspetition geben. Ich informiere Sie sehr gerne, sobald diese online ist.
- Deutschlandweit werden regelmäßig Demonstrationen organisiert. Nehmen Sie auch hier teil.
- Wenn Sie gesetzlich versichert sind, können Sie sich bei Ihrer Krankenkasse melden und dort Rückmeldung zur aktuellen Versorgungssituation geben. Krankenkassen nehmen solche Hinweise von Versicherten häufig auf und geben sie in gesundheitspolitische Diskussionen weiter. Wenden Sie sich idealerweise direkt an den Vorstand Ihrer Krankenkasse oder an gesundheitspolitische Ansprechpartner.
All diese Empfehlungen sind selbstverständlich freiwillig.
Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen keinen Therapieplatz anbieten kann, sondern Sie auf diese Hintergründe aufmerksam machen muss.
